Darf ich überhaupt wählen?

Ausländische Staatsbürger aus nicht-skandinavischen Ländern haben das Wahlrecht nach fünf Jahren ununterbrochenem Wohnsitz. Für die Wahlen am 26. Mai 2018 bedeutet dies, dass Sie Ihren Wohnsitz vor dem 26. Mai 2013 angemeldet haben müssen.

Warum sollte ich eigentlich wählen?

Vielleicht haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt: Warum sollte ich überhaupt wählen hier in diesem Land, welche Rolle spielt das wirklich für mich? Die Antwort ist einfach: eine ziemlich große Rolle. Bei Bevölkerungszahlen wie hier kann es nämlich um jede einzige Stimme gehen. Und bei Kommunalwahlen steht genau das im Brennpunkt, was für uns oft am meisten zählt. Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie darüber, wer Reykjavik regiert und die Entscheidungen trifft, die unser aller Leben tagtäglich bestimmen. Dabei geht es um die Schulen, die unsere Kinder besuchen, die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt, den öffentlichen Nahverkehr, soziale Sicherheit und vieles mehr. Darüber stimmen wir am 26. Mai ab!

Und warum sollte ich dann für Samfylkingin stimmen?

Samfylkingin ist eine Partei, die das verkörpert, was wir im Allgemeinen mit der nordischen Sozialdemokratie verbinden. Themen, die Einwanderer betreffen, sind im Großen und Ganzen der Kern dieser politischen Anschauung, bei der u.a. die Chancengleichheit im Mittelpunkt steht. Wir wollen soziale Gerechtigkeit, eine herausragende Schulbildung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, finanzierbaren Wohnraum, besseren öffentlichen Nahverkehr und das Ende des Lohngefälles, und zwar sowohl im Hinblick auf Geschlecht als auch auf Nationalität. Kurz gesagt: Gemeinsam für das Reykjavik von morgen. Denn Reykjavik ist auch Ihr Zuhause!

Wir von Samfylkingin freuen uns über die interkulturelle Gemeinschaft, die Reykjavik heute prägt, wir sind davon überzeugt, dass diese Vielfalt uns bereichert, dass wir aber gleichzeitig so viel mehr gemeinsam haben als das, was uns trennt – unsere Familien, die soziale Gerechtigkeit, die wir anstreben, und so vieles mehr. Wir stellen sicher, dass alle Stimmen gehört werden, um eine gerechtere Gesellschaft auf der Basis von interkulturellem Dialog und Verständnis aufzubauen.

  • Bezahlbarer Wohnraum für Mieter und Käufer
  • Borgarlína (Metrobus) – moderner Transport auf Hauptstadtniveau
  • Kindergartenplätze für Kinder ab 12-18 Monaten
  • Kooperation für ein gemeinsames Info- und Servicezentrum für Einwanderer
  • Brückenbauer zur Unterstützung ausländischer Kinder im Schulsystem